Berufs- und Studienorientierung

„Wähle einen Beruf, den Du liebst und Du wirst keinen einzigen Tag Arbeit haben im Leben.“

Um das zu erreichen, bedarf es Einiges zu tun!
Das Ziel unserer Berufsorientierung ist, dass wir unseren Schülerinnen und Schülern frühzeitig Lernräume geben, in denen sie erproben können, welche Tätigkeiten ihnen liegen, welche Handlungsfelder interessant sind und welche Fähigkeiten und Fertigkeiten sie bereits mitbringen oder noch ausbauen müssten. Sie dürfen echte Erfahrungen sammeln und verwandeln diese im Anschluss in Erkenntnisse. Wir versuchen Traum und Realität ernst zu nehmen und gut miteinander zu verbinden.

Bereits in den Jahrgangsstufen 5-7 können unsere Schüler und Schülerinnen im Fach Arbeit und Beruf in verschiedene Arbeitsfelder/ Handlungsfelder Einblick nehmen. So durchlaufen sie die Lernräume Küche, Textil-, Holz- und Metallverarbeitung. Es werden Produkte aus Holz, Metall und Stoff hergestellt. Erste Gerichte werden gekocht oder gebacken und die Kinder dürfen sich in ganz besonderer Art und Weise erfahren.

Grüne Platzhaltergrafik mit dem Logo der Julius-Leber-Schule

In den Jahrgängen 6 und 7 sammeln unsere Schülerinnen und Schüler beim Girls- und Boysday erste Eindrücke in der Berufswelt, indem sie einen Tag in einem Beruf ihrer Wahl schnuppern.

Ab dem Jahrgang 8 beginnt das systematische Heranführen der Jugendlichen an das Thema Berufsorientierung.
Jede Klasse hat eine Stunde pro Woche mit den Klassentutoren Zeit, sich z.B. Gedanken über Berufswünsche zu machen, sie mit der eigenen Persönlichkeit abzugleichen und dann zwei geeignete Praktikumsplätze zu finden. Sie lernen u.A. Bewerbungen zu schreiben und Telefongespräche zu führen und am Ende von Klasse 8 gehen die Jugendlichen für 3 Wochen zum ersten Mal in die Praxis.
Außerdem durchlaufen die Jugendlichen in Klasse 8 im Herbst eine sogenannte Potenzialanalyse, bei der man verschiedene Handlungsfelder durchläuft und eine schriftliche Rückmeldung bekommt.

Eltern stellen ihre Berufe vor:
Seit vielen Jahren nehmen die Jugendlichen im Frühherbst an dem, vom „Förderverein Berufsorientierung“ organisierten, Abend „Eltern stellen ihre Berufe vor“ teil. In gemütlichen Gesprächsrunden werden die Schüler*innen von Elternteilen über ihre Berufe informiert und Lebenswege werden aufgezeigt. Es geht um einen niedrigschwelligen Kontakt zwischen Jugendlichen und Erwachsenen und um Inspiration. Wir brauchen immer Eltern, die mitmachen! Anmeldung direkt auf der Seite des Fördervereins.
https://jls-berufsorientierung.de/aufnahmeantrag/

Praxislerntag:
Alle Schülerinnen und Schüler der JLS haben ab der 9. Klasse die Chance, einen Tag in der Woche in einem selbst gewählten Betrieb als Praktikant/in tätig zu sein. Dieser Praxislerntag bietet wichtige Orientierungsmöglichkeiten in der Berufswelt und persönliche Entwicklungschancen:
– Berufliche „Träume“ können ausprobiert werden.
- Unterschiedliche Berufsfelder können erkundet werden.
- Eigene Kompetenzen können auf den Prüfstand gestellt werden.
- Neue Fähigkeiten können entdeckt werden.
- Lernen in der Schule bekommt in echten Situationen einen anderen Stellenwert, weil man praktisch erfährt, wofür man lernt.
- Soziale Kompetenzen, z. B. die Fähigkeit mit Vorgesetzten, Kollegen und Kunden „erwachsen“ 
- Und zu guter Letzt: Der Praxislerntag bietet die Chance einen geeigneten Ausbildungsplatz zu finden.
Und so organisieren wir den Praxislerntag:
Im Jahrgang 9 gibt es für alle Schülerinnen und Schüler einen „Modultag“.
Jeder kann zwei Module wählen, die den eigenen Interessen und Fähigkeiten entsprechen – ohne auch nur eine Unterrichtsstunde aus dem Pflichtbereich zu versäumen. Das ist die Chance für den Praxislerntag: Statt zwei verschiedener Module und dem Z-Fach wählt man das umfangreiche (6-stündige) Modul „Praxislerntag“.
Der Arbeitstag in einem Betrieb wird damit Teil des schulischen Lernens und zeigt sich im Zeugnis auch durch eine eigene Note. Diese setzt sich zusammen aus einer Beurteilung der betrieblichen Praxis und einer zu erstellenden Präsentations-Lernaufgabe.
Alle Schülerinnen und Schüler werden im Praxislerntag regelmäßig durch Berufsschul-Lehrer/innen und Lehrer/innen der JLS begleitet. Sie werden individuell bei der Auswahl eines passenden Berufsfeldes und bei der Suche nach dem richtigen Praktikumsbetrieb unterstützt.
Zweites Praktikum:
Im Januar gehen alle Schüler*innen in ihr zweites dreiwöchiges Praktikum.

Messe:
Im Juni nehmen alle Schüler*innen an der Berufs- und Studienmesse „Vocatium“ teil.

Jugendberufsagentur:
Die Berufsberatung wird ab Klasse 9, neben den Tutoren, auch von der Jugendberufsagentur (JBA) (Sprechzeiten werden direkt in der Schule angeboten) und den Praxisbegleitern, für diejenigen, die den Praxislerntag gewählt haben, übernommen. Zu diesem Zeitpunkt können sich die Jugendlichen nochmals für einen Praxislerntag in Jahrgang 10 entscheiden.

Individuelle Beratung:
Im Jahrgang 10 bekommt jede Klasse noch zusätzlich eine schulinterne Klassenberaterin zum Thema Berufsorientierung. Die Tutoren, die JBA und die Praxisbegleiter*innen bleiben als Ansprechpartner bestehen.
Die Jugendlichen streben nun immer mehr ihrem Abschluss entgegen und die Beratung unterstützt in alle Richtungen, ob Duale Ausbildung, Höhere Handelsschule, FSJ, Oberstufe, Ausland usw.- alles wird auf Wunsch gemeinsam durchdacht.

Praxisklasse:
Wenn du nach der 9.ten Klasse gerne zügig mit der Ausbildungsplatzsuche beginnen möchtest, ausbildungsreif bist und Lust auf viel Praxis und weniger Schule hast, kannst du in die integrierte Praxisklasse gehen. Du bildest mit anderen praxisorientierten Schüler*innen eine Lerngemeinschaft in einer kleineren Gruppe. Ihr werdet von zwei Berufsschullehrern unterrichtet und unterstützt. Ihr geht mehrere Tage in der Woche in einen Betrieb und die andere Zeit seid ihr in der Schule.
So könnt ihr in Ruhe euren zukünftigen Ausbildungsbetrieb suchen, ausprobieren und dann entspannt in die Ausbildung starten. In einigen Ausbildungsberufen ist es möglich, bereits im Februar in die Ausbildung vermittelt zu werden.

Azubi Speeddating:
Im Februar gibt es traditionell ein Azubi Speeddating.
60 Schüler*innen aus dem Jahrgang 10 (Jg. 9 & 11 dürfen auch mitmachen) werden 2 Tage darauf vorbereitet. An einem Tag sprechen sie mit Azubis aus verschiedenen Berufen, dürfen all ihre Fragen los werden, finden Inspiration und Beruhigung, perfektionieren ihre Bewerbungsunterlagen mit Unterstützung von Fachpersonal, üben mit Coaches und „echten“ Chefs Vorstellungsgespräche, um dann am großen Tag auf ca. 35 Betriebe zu treffen. In kurzen Gesprächen dürfen sie sich bei den Betrieben ihrer Wahl vorstellen und ihre Bewerbungsunterlagen abgeben.

Jedes Jahr können wir real durch dieses Speeddating Jugendliche vermitteln, worüber wir uns sehr freuen.

Praxislerntag:
Alle Schüler*innen haben auch in der 10. Klasse die Chance, einen Tag in der Woche in einem selbst gewählten Betrieb als Praktikant/in tätig zu sein. Dieser Praxislerntag bietet wichtige Orientierungsmöglichkeiten in der Berufswelt und persönliche Entwicklungschancen:
– Berufliche „Träume“ können ausprobiert werden.
- Unterschiedliche Berufsfelder können erkundet werden.
- Eigene Kompetenzen können auf den Prüfstand gestellt werden.
- Neue Fähigkeiten können entdeckt werden.
- Lernen in der Schule bekommt in echten Situationen einen anderen Stellenwert, weil man praktisch erfährt, wofür man lernt.
- Soziale Kompetenzen, z. B. die Fähigkeit mit Vorgesetzten, Kollegen und Kunden „erwachsen“ 
- Und zu guter Letzt: Der Praxislerntag bietet die Chance einen geeigneten Ausbildungsplatz zu finden.
Und so organisieren wir den Praxislerntag:
Im Jahrgang 10 gibt es für alle Schülerinnen und Schüler einen „Modultag“.
Jeder kann zwei Module wählen, die den eigenen Interessen und Fähigkeiten entsprechen – ohne auch nur eine Unterrichtsstunde aus dem Pflichtbereich zu versäumen. Das ist die Chance für den Praxislerntag: Statt zwei verschiedener Module und dem Z-Fach wählt man das umfangreiche (6-stündige) Modul „Praxislerntag“.
Der Arbeitstag in einem Betrieb wird damit Teil des schulischen Lernens und zeigt sich im Zeugnis auch durch eine eigene Note. Diese setzt sich zusammen aus einer Beurteilung der betrieblichen Praxis und einer zu erstellenden Präsentations-Lernaufgabe.
Alle Schülerinnen und Schüler werden im Praxislerntag regelmäßig durch Berufsschul-Lehrer/innen und Lehrer/innen der JLS begleitet.

Es gibt in den Jahrgängen der Mittelstufe (Klasse 8-10) immer wieder BO-Elternabende, die umfassend darüber informieren, wie die Jugendlichen von Seiten der Schule unterstützt werden und wie die Elternhäuser wünschenswerterweise unterstützen können. Außerdem geht es um das große Thema „individuelle Anschlüsse“ nach Klasse 9 oder 10.

Katrin Engel BO-Koordinatorin

Sek I

040/4289326-45

Email: katrin.engel@jls.hamburg.de

Merle Kötterle

Sek I

040/4289326-46

Email: merle.koetterle@jls.hamburg.de

Heiko Memming

Kooperationspartner der Berufsschule (BS) 24

Email: heiko.memming@jls.hamburg.de

Manuela Rathig


Sek II

Email: manuela.rathig@jls.hamburg.de

Babett Marquard

Sek II

Email: babett.marquard@jls.hamburg.de

Viele Unternehmen schreiben uns an, mit der Bitte ihre Azubi-Gesuche auszuhängen. Da wir kein „schwarzes Brett“ mehr haben, gibt es dieses padlet mit Gesuchen.
https://juliusleberschu.padlet.org/katrinengel5/ausbildungsangebote-3c609w1po8nazaco

Unter folgenden Links findet man Wissenswertes zum Thema Bewerbung:
Welche Berufe gibt es?
Wie bewerbe ich mich richtig? Wie muss mein Anschreiben und/oder mein Lebenslauf aussehen?
https://planet-beruf.de/schuelerinnen
https://abi.de/bewerbung/bewerbungsmappe

Im Referat „Inklusion“ wurde im Rahmen des ESF-Projektes die Entwicklung inklusiver Angebote in der dualisierten beruflichen Bildung erprobt und seit 2017 erfolgreich verstetigt und ausgeweitet. Junge Menschen mit Beeinträchtigung haben die Möglichkeit sich für eine inklusive Beschulung in der dualisierten Ausbildungsvorbereitung beziehungsweise in der dualen Ausbildung und Berufsqualifizierung an den berufsbildenden Schulen zu entscheiden.
In dieser Dokumentation haben Merle Kötterle und eine Schülerin unserer Schule mitgewirkt.

https://hibb.hamburg.de/schulentwicklung/esf-projekt-berufliche-bildung-dual-inklusiv/efs-projekt-dualinklusiv/

Voller Stolz haben wir im Dezember 2020 erneut unser Berufswahl-Siegel verliehen bekommen. Dieses Siegel besitzen wir bereits seit vielen Jahren. Es wird immer für 4 Jahre verliehen. Es bekommen nur Schulen, die die Berufsorientierung mit ihren Schülern und Schülerinnen über die Maße engagiert durchführen.

Deine Schulzeit nähert sich dem Ende zu, was willst du im Anschluss machen?
Hast du einen ESA, MSA, keinen Abschluss oder die Möglichkeit in die Oberstufe zu gehen? Bist du reif für das Leben außerhalb von Schule? Oder schulmüde?
Auf folgendem padlet findet ihr und finden Sie eine Übersicht über alle Anschlussmöglichkeiten nach Klasse 9 und 10. Die Feinheiten und Raffinessen sind dort nicht abgebildet, die können im Einzelgespräch z.B. mit den Klassenberaterinnen geklärt werden.
Doch eine wichtige Info vorweg: Wenn ich meine Berufsausbildung mit einem ESA gestartet habe und dann einen guten Schnitt in der Berufsschule erreicht habe, bekomme ich automatisch meinen MSA!
Zum Padlet: https://juliusleberschu.padlet.org/katrinengel5/pmym5uegn7ognyen

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