Hands on MINT!

Aus Lehrersicht:

Kurz nach Sonnenaufgang (gefühlt) machten sich zwei Informatikkurse am 12.6. auf die Weltreise nach Hannover. In Bummelzügen mit dem (dann doch nicht so billigen) Billigticket. Am Fenster zogen Schilder vorbei...Verden...Rotenburg/Wümme....waren wir eigentlich noch in Hamburg? Der Fidget Spinner wusste keine Antwort. Endlich! Hannover HBF! Mit der S-Bahn zur Messe. Aber wo Messe drauf stand, war noch nicht Messe drin. Weitere 10 Min. laufen vom Eingang West zum Eingang Süd. The Walking Dead. Ganz schön weitläufig, dieses Hannover.

Dann endlich: Eingangsbereich -  Taschenkontrolle! Das Obstmesser mit hinein geschmuggelt. Noch mal gut gegangen. Es ist voll! Alle sind schon da, von überall angereist!

Viele Angebote gab es zu Mathe, Informatik, Natur und Technik (MINT-Fächer eben), alles zum Anfassen (Hands on!), zu Berufsorientierung und zu Essen (lange Schlangen an den Fressbuden und der Zeitmaschine), in drei Hallen, auf einer großen Freibühne (Ranga Yogeshwar moderierte!) in einem großen Gelände! Kaum zu schaffen in den zwei eingeplanten Stunden. Ach, läge doch Hannover nicht so weit weg! (Kleiner Trost: Dafür müssen die zu uns reisen zur PLAY 17!)

Durch VR-Brillen gucken, sich an riesigen Kugeln durch ein Game steuern, mit der Stiehl-Kettensäge einen Baum durchsägen, im Fatboy chillen, vor dem Greenscreen das Wetter moderieren, etwas aus Zinn gießen, ein Metallauto biegen, Roboter durch einen Parcour steuern, Chemieexperimente machen, im Fatboy chillen, mit der Zeitmaschine reisen, in einem echten Auto sitzen und es virtuell steuern, im Fatboy chillen ... so viel gab es zu tun und zu sehen. Die Lehrkräfte? Kaffee in der Lehrerlounge. Später Lehrerausweis abhängen und gucken, ob man noch als Studi durchgeht oder so. Mäßig erfolgreich.

Um viele Geografiekenntnisse reicher (Rothenburg liegt an der Wümme, ist aber nicht mehr Hamburg) und im Bereich DB-Tarife schmerzhaft fortgebildet (Niedersachsenticket und Niedersachsentarif sind nicht identisch) haben Schüler/innen und begleitende Lehrkräfte einen ungemeinen Kompetenzzuwachs zu verzeichnen! Das hat sich gelohnt! Nächstes Jahr kommen wir wieder. Mit dem Reisebus!

Julia Keilhack


Aus Schülersicht:

Ideen Expo  
Als ich um 5 Uhr aufgestanden bin, musste ich schnell frühstücken und der Vater von XY holte mich ab. Das fand ich auch sehr nett von ihm. Als wir nach 1h Fahrt angekommen sind, holten wir uns was bei Edeka. XY wollte was bei McDonalds kaufen. Danach trafen wir uns mit den anderen, aber wir erfuhren, dass wir noch 45 min warten mussten, weil unsere Lehrer einen Fehler gemacht haben. Nach 45 min kam unsere Bahn und wir fuhren 1,5h, bis wir irgendwo angekommen sind. Wir mussten auf einen anderen Zug warten und mit ihm fuhren wir wieder 1,5h. Auf dem Weg durften wir nix kaufen. Als wir in Hannover angekommen sind, mussten wir ungefähr 30 min zu Fuß gehen und wir durften und nix bei McDonalds kaufen. Sehr viele Leute waren nicht glücklich darüber und jemand hat fast einen Elternanruf bekommen. Nach den 30 min mussten die Leute vor Ort uns kontrollieren und wir erfuhren, dass wir ab jetzt in der Messe alles machen können, aber wir mussten etwas aufnehmen, womit wir am Donnerstag arbeiten. Wir hatten ungefähr 2,5h zum Anschauen und was zu essen. Die Stände, wo man sich was kaufen durfte, waren sehr teuer und deswegen hat sich fast niemand was gekauft. Was ich sehr gut gefunden hab war, dass es eine Show gegeben hatte. Ich fand auch die Stände sehr gut, wo man VR Spiele spielen durfte. Die anderen Stände waren recht langweilig und bei ein paar anderen Ständen stand auch niemand. Es gab auch viel zu viele Hallen und ich konnte mir nur eine Halle richtig angucken. Als wir um 12:45 wieder uns treffen mussten, kam ich 5 min zu spät, weil ich einem Jungen helfen musste, der am Bein geblutet hatte. Als alle außer 2 Jungen nicht da waren, mussten wir 20 min warten, bis die da waren. Wir mussten uns beeilen, doch wir verpassten leider den Zug. Also mussten wir wieder zu Fuß zu einer anderen Haltestelle gehen und auf dem Weg durften wir nix kaufen. Sehr viele hatten fast nix gegessen am diesen Tag, aber trotzdem durften sie nix kaufen. Als wir dort waren kam auch ganz schnell unser Zug und wir durften wieder 30 min fahren. Als wir nach allem die richtige Bahn genommen haben, mussten wir wie auf der Hinfahrt mehrmals die Bahn wechseln. Auf dem Weg durften wir auch nix kaufen und wir waren um 17:45 zu Hause. Wir waren also 1,5h zu spät, weil die zwei Jungs zu spät am Treffpunkt waren. Meine Meinung: Ich fand die Messe eigentlich gut, doch die Ess-Stände waren zu teuer und wir hatten meiner Meinung nicht genügend Zeit, um alles anzuschauen. Am schlimmsten fand ich die Hin- und Rückwege, weil wir mussten mehrmals umsteigen oder zu Fuß gehen.

A. aus der 8. Klasse


Ideen Expo Bericht

Am 12.06.2017 sind wir zur Ideen Expo nach Hannover gefahren. Wir sind um 08:00 Uhr vom Hamburger Hauptbahnhof los gefahren und um 10:14 Uhr am Hauptbahnhof von Hannover angekommen. Es war ein sommerlicher Vormittag, als wir ankamen.  Als wir am Messegelände waren, wurden wir nochmal kontrolliert und dann ging es auch schon los. Das Motto der Ideen Expo war: ,,Mach doch einfach!“. Es ging darum neue Stärken von sich im naturwissenschaftlichen Bereich zu entdecken.

Als erstes habe ich einen Blick über die Ausstellung geworfen und bin begeistert gewesen über die Vielfalt an Angeboten. Ich bin zuerst an einem Stand gewesen, wo man eine Zuckerproduktionsanlage als Modell sehen konnte. Man konnte auf verschiedene Tasten drücken und dann konnte man sehen, wie das Gerät funktioniert.

Daraufhin bin ich zu einem Stand des Unternehmens Claas gegangen. Das Unternehmen ist auf Landwirtschaftsmaschinen spezialisiert. Ich habe mir einen Traktor angeschaut und konnte mir die einzelnen Teile anschauen, aus dem ein Traktor besteht.

Dann war ich an einem Stand, an dem man Autosimulation spielen konnte. Das Besondere war, dass man in einem „Mini“ - Auto saß und von da aus mit einem normalen Spielecontroller sein Auto steuerte.  Anschließend ging ich zu einem Stand, der ein Bambusfahrrad ausstellte. Mithilfe eines Computers konnte die Tretgeschwindigkeit gemessen werden. Ich habe es auch ausprobiert und habe eine Minute lang in die Pedalen getreten. Mein Tempo hat sich mit der Zeit gesteigert und ich konnte ein sehr hohes Tempo halten, sodass ich auf der Bestenliste war.

Der nächste Stand war von einer Hochschule aus Göttingen mit zwei Studenten, die Maschinenbau studieren. Sie haben etwas über eine Maschine erklärt, mit der man 50 bis 60 km/h  schnell sein kann. Man fährt die Maschine mit seiner Muskelkraft. Die beiden arbeiten an einem Modell, das 100 km/h schnell sein soll und ebenfalls mit der Muskelkraft bewegt wird.

Am nächsten Stand hat uns ein Mann gezeigt, wie man einen gefälschten fünf Euro Schein erkennen kann. Er hat dazu ein Gerät benutzt, dass LED Licht warf. Man konnte alles vom fünf Euro Schein sehen und damit sicherstellen, dass es sich um keine Fälschung handelte. Dann habe ich mir einen kleinen Panzer von innen und außen angesehen. Es war sehr eng in dem Panzer und innen befand sich viel Equipment wie z.B. Waffen, Schutzkleidung und Wasserflaschen. Ich habe mir danach erstmal eine Pause an der frischen Luft gegönnt.

Später begab ich mich zu einer Bühne, auf der Musik gespielt wurde und sich Gäste befanden. Unter den Gästen befand sich auch Ranga Yogeshwar, der Moderator von der Wissenssendung „Quarks und Co“. Er moderierte und führte Experimente auf. Besonders gut gefallen hat mir auch, dass er das Publikum mit eingebunden hat, indem er dem Publikum Fragen gestellt hat, die man mit dem Handy live beantworten konnte. Spannend war auch, dass er gezeigt hat, wie eine Explosion in einem Actionfilm erzeugt wird. Als nächstes kam ein Musikproduzent, der ein Programm gezeigt hat, mit dem er Lieder erstellt. Er hat auch ein Lied live zusammengestellt, das er „Hannover“ nannte. Zum Abschluss des Programms trat der amtierende Europäische Meister der Jongleure für uns auf und jonglierte knapp 15 Minuten.

Dann war es auch schon 13:00 Uhr und wir mussten zurück nach Hamburg fahren. Die Fahrt dauerte ungefähr 3,5 Stunden. Um 16:40 Uhr kamen wir in Hamburg an. Ich war müde, aber der Tag war lehrreich. Die Ausstellung ist interessant und informativ gewesen, sowohl für junge als auch alte Menschen. Insgesamt waren viele interessante, futuristische Modelle und Ideen zu bestaunen, die alle mithilfe verschiedener Disziplinen der Naturwissenschaften umgesetzt wurden.

Die Ausstellung hat mir überaus gut gefallen, da sie viel Neugierde weckte und uns ermöglichte, eine Bandbreite an Ideen hautnah zu erleben. Vor allem die Möglichkeit, sich mit den Menschen hinter den Projekten auszutauschen und ins Gespräch zu kommen, hat mir sehr gut gefallen. Allerdings hätte ich mir mehr Zeit auf der Messe gewünscht, um mir mehr Messestände anschauen zu können und nicht einen so hohen Zeitdruck zu haben.

Y. aus der 8. Klasse