sustain.me

Die Julius-Leber-Schule in Hamburg, Deutschland, ist Teil des Erasmus+ Projekts. Das bedeutet, dass unsere Schule Partnerschulen in Europa hat. Unsere gemeinsame Sprache ist Englisch. Das heißt, alles was wir machen wird auf Englisch gemacht, z.B. Interviews, Präsentation, kurze Filme/Dokus, Vines, Blog, Website, Kunst Projekte, Biologie, zusammen Spaß haben, usw!

In unserem Fall arbeiten wir mit Schulen in Arles/Frankreich, Sevilla/Spanien, Rom/Italien und De Panne/Belgien zusammen. Im Februar 2017 waren wir in Sevilla, dort entstanden diese Bilder.

Das Thema in diesem Jahr lautet sustain.me, was bedeutet, dass wir den Fokus auf Nachhaltigkeit legen. Wir machen uns die Bedeutung von Nachhaltigkeit für unser Leben bewusst. Die Schülerinnen und Schüler (SuS) werden innerhalb von zwei Jahren nicht nur im Unterricht etwas lernen, sondern auch eigene Recherche betreiben, in Gruppen arbeiten (in internationalen Teams) und Experimente rund um das Thema Nachhaltigkeit anstellen.

Das World Future Council berichtet auf Deutsch und Englisch auf seiner Webseite über die Aktionen der JLS.

Um das Ganze "jugendfreundlicher" zu gestalten liegt der Fokus auf Essen; Müll & Energieverbrauch; Mode & Up-Cycling; Tourismus; Wohnen und Architektur. Jedes Land befasst sich mit einem Thema und bringt den anderen Ländern nahe was sie gelernt haben. Die Zusammenarbeit hier ist sehr wichtig.

Unsere Erste Reise ging im November 2016 nach Arles, Frankreich. Das liegt in der Nähe von Marseille, Südfrankreich. Wir haben bis dahin als Vorbereitung Untersuchungen, Fragebögen und Recherche rund um das Thema Essen und Nachhaltigkeit gemacht. Wir haben einen Art  "Food Diary" erstellt in das alle beteiligten SuS alles, was sie gegessen haben eine Woche lang fotografisch eingestellt und beschriftet haben.

Da Frankreich das Land der "Essensexperten" ist, haben wir alle Infos mitgenommen und diese dort zusammen mit den anderen  SuS in Gruppen ausgewertet und unsere Ergebnisse präsentiert. Des Weiteren haben wir an einem "Survival Dictionary" gearbeitet, in dem die wichtigste Wörter, Sätze bzw. Redewendungen für den Alltag und das Thema Nachhaltigkeit in allen fünf Sprachen aufgenommen wurden.

Auch haben wir gemeinsam passende Unterrichtseinheiten entwickelt, die die SuS dort an anderen Klassen ausprobiert haben. Wir haben vor auch hier in Hamburg weiterhin selbst kurz unterschiedliche Klassen zu unterrichten, da wir SuS uns gegenseitig etwas beibringen können.

Da es um nachhaltiges Lernen geht, integrieren wir unterschiedliche Altersgruppen und Lernniveaus - 11L (Stammkurs) und verschiedene SuS aus Jahrgang 9. Wie bekommen wir das hin? Die SuS aus Jahrgang 9 besuchen 11L entweder in Bio, Englisch, Kunst, Chemie oder Seminar Unterricht (manche sind fast immer dabei) und beteiligen sich am Unterricht, und ja, vieles geht auf Englisch. Sie schaffen das, da sie die Unterstützung der älteren SuS haben.

Heterogenität ist einfach eine willkommene Herausforderung, um das Lernen abstrakter reflektieren zu können und um die jüngeren SuS  aus der üblichen Lernatmosphäre zu nehmen und sie eine andere, hoffentlich interessante Lernumgebung kennenlernen zu lassen.

So werden individuelle Stärken einzelner SuS sichtbarer, nicht so sehr am Lehrplan gemessen, sondern an den nötigen Kompetenzen der Projektaufgaben. Dabei reflektieren die SuS ihre Erfolge, Leistungen, Kompetenzen, Lernverhalten eben anders als in traditionellen Klassenverbänden.

In Sevilla haben wir gemeinsam am Thema Müll, Energie und Nachhaltigkeit gearbeitet.
Danach, im Mai 2017, werden jeweils 5-6 Schüler/innen der jeweiligen Länder im Rahmen des Projekts nach Hamburg kommen. Wir freuen uns darauf!

Wir haben viele Möglichen unsere Gäste zu unterhalten und zu begeistern. Unsere Themen werden Mode, Fast Fashion, Up-Cycling usw. sein. Mit Hilfe ehemaliger JLS-Kunstprofil Schüler/innen werden die 11L Schüler/innen und einige aus Jahrgang 9 an einem Workshop teilnehmen, in dem wir z.B. alte Klamotten neu designen. Im nächsten Schuljahr geht es dann nach Italien und Belgien. Wir sind sehr gespannt auf die weiteren Erfahrungen!

Weitere Eindrücke:

 


Beteiligte Lehrer: Vicky Dy, Bernd Rö, Marion Ws